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Das Abenteuer beginnt

Endlich ist es soweit: wir sind am anderen Ende der Welt. Der erste Tag liegt schon hinter uns. Nach der anstrengenden Reise, kamen wir am Mittwoch Abend um halb elf an. Nachdem wir die Passkontrolle ohne Probleme durchquert und unsere Rucksäcke von der Frischhaltefolie befreit hatten, ging es mit dem Bus ins Stadtinnere zur "Southern Cross Station". Von da aus versuchen wir, zu Fuß zum Hostel zu gelangen, nahmen uns dann aber doch ein Taxi. Als wir gegen 1 Uhr nachts endlich im Hostel angekommen waren, checkten wir ein und gingen sofort schlafen. Am Donnerstag morgen gab uns eine Frau von der Organisation unglaublich viele Informationen und Tipps, was unsere Möglichkeiten sind und was wir in Australien unbedingt machen müssen. Nach dem Gespräch gingen wir zum Queen Victoria Market, der direkt um die Ecke vom Hostel liegt. Hier gibt es frisches Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Klamotten und Souvenirs. Da wir doch noch ziemlich fertig waren, wollten wir uns einen Moment hin legen und danach die Innenstadt erkunden. Aus dem Moment wurden sieben Stunden, also haben wir das auf morgen verschoben. Wir schlafen übrigens in einem sechs-Bett-Zimmer, haben es uns schlimmer vorgestellt. Die anderen im Zimmer sind ganz nett, zwei Männer, eine Frau. Ansonsten gibt es auch nichts zu meckern. Liebste Grüße und Umarmungen aus down under Katrin + Tim

3.12.15 16:44, kommentieren

Neue Unterkunft

Die ersten drei Nächte haben wir überstanden. Heute morgen mussten wir auschecken und uns auf den Weg zur neuen Bleibe für die nächsten zwei Nächte machen. Da in der Stadt am Wochenede ein Festival ist, waren leider viele preiswerten Hostel komplett ausgebucht. Glücklicherweise haben wir über airbnb ein Appartement in Southbank, Melbourne gefunden. Wir wohnen bei Carly und Roberto, ein sehr nettes und lustiges Paar, das uns schon jetzt viele Tipps gegeben hat.Wir haben einen Spaziergang zum Strand gemacht und (vielleicht ein bisschen zu viele) Sonnenstrahlen genossen. Gleich geht's in die Stadt ein paar Besorgungen machen.Sonnige Grüße Katrin + Tim

5.12.15 17:45, kommentieren

Ruhige Tage

Die letzen Tage haben wir es ruhiger angehen lassen. Wegen dem Sonnenbrand möchten wir uns ungern in der Sonne aufhalten. Trotzdem haben wir einen kleinen Ausflug in die Stadt in den Queen Victoria Garden gemacht. Wir haben uns Tim Tams gekauft, das sind Schokoladenkekse bestehend aus zwei Buskuitlagen in geschmolzener Schokolade zwischen denen eine leichte Schokoladencreme eingebettet ist. Schmeckt ziemlich gut und sollte angeblich jeder Backpacker mal gegessen haben. Bei Roberto und Carly haben wir ein richtiges australisches Frühstück bekommen: Toast mit Vegemite. Sirupartiges super salziges Zeug, das nicht unbedingt unseren Geschmack traf. :D Die beiden haben uns angeboten, die Woche da zu bleiben, doch leider hatten wir das Hostel schon gebucht und konnte es nicht mehr stornieren. Nach 'nem fetten käseüberbackenen Schnitzel mit Pommes und Salat - echt lecker! - sitzen wir nun in der Lobby vom King Street Hostel und chillen. Hier bleiben wir vorerst bis Freitag Morgen.Liebe Grüße Katrin + Tim

7.12.15 14:30, kommentieren

Philip Island

Heute haben wir einen Ausflug nach Philip Island gemacht. Der Ausflug war für uns kostenlos, weil er im Starter-Package von der Organisation inklusive war. Um 12:30 Uhr holte uns ein kleiner Tourbus ab. Mit 20 Leuten und dem Reiseleiter Kelly ging's auf zur ca. 140km entfernten Insel. Der erste Stop war beim Maru Koala & Animal Park. Hier gab's zunächst etwas zu essen und anschließend konnten wir Wallabies, Kängurus, Koala und Emus beobachten, füttern und streicheln.
Der nächste Stop war dann eine Schokoladenfabrik auf Philip Island, wo wir beide einen äußerst leckeren Schokoladen-Milchshake hatten. Wir hatten die Wahl zwischen einer Führung durch die Fabrik oder der Besichtigung des Strandes in der Nähe. Wir haben uns für den Strand entschieden und die Entscheidung auch nicht bereut.
Gegen Abend ging es zum Schauplatz der "Pinguin Parade". Jeden Abend kommen gegen 21 Uhr hunderte Pinguine an Land um Partner und Nachkommen zu versorgen. Es war unglaublich faszinierend mit anzusehen, wie die Pinguine fast zeitgleich an den Strand kamen und sich an Möwen vorbei kämpften. Leider war es auf dem ganzen Gelände untersagt Fotos zu machen. Trotzdem gibt's ein Selfie
Liebste Grüße Katrin + Tim

9.12.15 23:58, kommentieren

3-Tages-Tour

Über's Internet haben wir eine dreitägige Tour entlang der Grest Ocean Road bis nach Adelaide gebucht. Am Freitag wurden wir um 7 Uhr vom Hostel abgeholt. Mit einem ähnlichen Bus wie bei unserer ersten Tour am Mittwoch ging es Richtung Westen. Wir waren 20 Leute, Reiseleiter Matt eingeschlossen. Zwei Leute waren aus England, einer aus den USA, eine aus Finnland, zwei aus Israel, einer aus Lichtenstein, eine aus Luxemburg, fünf aus der Schweiz, sechs aus Deutschland und Matt aus Australien. Es wurde also ziemlich viel Deutsch gesprochen. Der erste Stopp war in der Surferstadt Torquay, wo wir Surfanfänger beobachtet und direkt Lust auf's Surfen bekommen haben - das wollen wir unbedingt ausprobieren! Danach ging es weiter zum Bells Beach. Es war leider ziemlich bewölkt, unglaublich windig und somit auch relativ kalt, worauf wir überhaupt nicht vorbereitet waren und in unseren kurzen Hosen ziemlich gefroren haben. Mittagspause war am Cape Otway, es gab BBQ. Vorher hatten wir die Möglichkeit den Leuchtturm zu besichtigen. Nach der Stärkung haben wir uns auf die Suche nach Koalas gemacht. Wir haben einige gesehen, jedoch fing es nach kurzer Zeit an heftig zu Regnen und wir haben die Suche abgebrochen. Unser nächstes Ziel war der Port Campbell Nationalpark, wo wir die 12 Aposteln bestaunen konnten. Es war sehr beeindruckend. Außerdem konnten wir über die Gibson Steps hinunter zum Strand gehen und auch dort die Aussicht genießen. Zum Abendessen gab es ziemlich außergewöhnliche Pizza, z.B. mit Kartoffeln und Birne. Geschlafen haben wir sechs-Bett-Zimmer in einem Hostel nahe der Great Ocean Road. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir die ehemalige London Brige besichtigt. Danach ging es weiter zur Bay of Martyrs und der Bay of Islands. Es war schon schön anzusehen, aber im Grunde alles das gleiche: skurril aussehende Felsen im Wasser. Wir haben am Samstag das Ende der Great Ocean Road erreicht und uns auf den Weg zum Grampians Nationalpark gemacht. Am "Brambuk Aboriginal Centre" haben wir einiges über das Leben der Aborignials erfahren und konnten Didgeridoo spielen (bei Tim klang es teilweise gar nicht so schlecht). Danach sind wir wandern gegangen, die Aussicht war unbeschreiblich! Die Nacht haben wir irgendwo im Nirgendwo verbracht, am Abend gab es Kängurufleisch: es schmeckt nicht wirklich nach Fleisch, jedoch nicht schlecht, kann man auf jeden Fall essen. Der Sonntag morgen fing wieder früh an, um 7 Uhr klingelten die Wecker. "LassenSie sich von Kängurus wecken, die sich gerne in der Nähe Ihrer Unterkunft aufhalten." - So steht es zumindest im Reiseführer. Leider haben wir nicht ein Känguru gesehen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den MacKenzie Wasserfällen. Gegen 14 Uhr trennte sich unsere Gruppe: einige fuhren zurück nach Melbourne, andere sind mit uns nach Adelaide gefahren. Die Fahrt dauerte etwa 6 Stunden und wir haben die meiste Zeit geschlafen. Kurz nach 20 Uhr erreichten wir Adelaide. Wir standen ziemlich planlos am Busbahnhof auf der Suche nach den Straßenbahnstationen um zu unserer nächsten Unterkunft zu gelangen, die wir wieder über airbnb gefunden hatten. Eine sehr hilfsbereite Mutter und ihre Tochter brachten uns dann letztendlich mit ihrem Auto dorthin. Wir haben es uns hier anders vorgestellt - sauberer irgendwie - aber sechs Nächte werden wir das aushalten (müssen, ist schließlich schon bezahlt). Liebste Grüße Katrin+Tim

13.12.15 22:02, kommentieren